Max Dreyer


Max Dreyers "Drachenhaus" in Göhren, Foto: Brigitte Abt-Harrer

Max Dreyers „Drachenhaus“ in Göhren, Foto: Brigitte Abt-Harrer

* 25. September 1862 in Rostock, † 27. November 1946 in Göhren (Rügen)

 

Aus: Max Dreyer — der Dichter der Ostsee, Paul Babendererde, Verlag Julius Abel Greifswald, 1942

Er wurde 1888 – mit 26 Jahren – in Berlin Schriftleiter der „Täglichen Rundschau“ und hatte insbesondere den literarischen Teil der Zeitung zu betreuen … Solche Stellung und sein eigenes Schaffen führte ihn in die „Freitagsgesellschaft“ literarischer Sturmgesellen hinein. Zu dieser gehörten um 1890 die Brüder Heinrich und Julius Hart, die in ihren „Berliner Montsheften“ und „Kritischen Waffengängen“ unter den alten Dichtergöttern aufräumten. Da war Peter Hille, der bedürfnislose Dichter der Dachkammer, aber auch Wilhelm Bölsche, Naturkenner und Naturphilosoph und Poet dazu, und Bruno Wille, der in dem Kreis ebenso wie in den Berliner Arbeiterversammlungen die Gewalt seiner Rede spielen ließ. Max Halbe, Richard Dehmel und Frank Wedekind erschienen als Gäste an der Tafelrunde und wurden zerzaust oder umarmt oder unter den Tisch getrunken. Cäsar Flaischlen aber, der Grübler, wurde für eine Reihe von Jahren Max Dreyers Freund und manchen Sommer sein Schwimm- und Wandergenosse am Strande von Göhren auf Rügen…

Buchtipp: Mein Drachenhaus und was es sich mit mir erzählt, Max Dreyer, Staackmann Verlag, Leipzig, 1924

Link: Max Dreyer (Wikipedia)

Info: Die plattdeutschen Autoren und ihre Werke