Vertonungen von Cäsar Flaischlens Texten


Altmann, Werner:
Hab Sonne im Herzen / von Cäsar Flaischlen. vertont von Werner Altmann
In: Deutscher Liederwald: die schönsten deutschen Volkslieder für Klavier mit Text / hrsg. von Hermann Krome; illustriert v. E. Heigenmoser… – Drei-Masken-Verl.: Berlin [u. a.], (s. c.). – 204 S.: zahlr. Ill. S. 194-195

Ast, Max:
Es ist ein wunderbarer Garten / Gedicht von C. Flaischlen, für mittlere Stimmen und Orchester, Universal Edition, Musikverlag

Berg, Alban: (1885-1935), 20 September 1906. Text by C. Flaischlen
So regnet es sich langsam ein  / und immer kürzer wird der Tag / und immer seltener der Sonnenschein./ Ich sah am Waldrand gestern ein paar Rosen stehn… / gib mir die Hand und komm…/ wir wollen sie pflücken gehn… / Es werden wohl die letzten sein!
(evtl. Universal Edition, Musikverlag)

Berr, Josè:
Regenwetterlied, op. 49, Gedicht von C. Flaischlen, Gebr. Hug & Co., Leipzig 1909
So regnet es sich langsam ein / C. Flaischlen, Verlag von F.E.C.Leuckart, Leipzig 1911
So ward es März . . . / C. Flaischlen, Verlag von C.F. Kahnt Nachf., Leipzig 1905

Böhlke, Erich (Stettin, 1895 – 1979)
Mönchsguter Skizzenbuch. Die Lieder sind bislang ungedruckt. Die originalen Handschriften liegen im Telemann-Archiv in Magdeburg.

Brugk, Hans Melchior:
7 Kl.-Lieder (C. Flaischlen u. unbekannte Dichter)

Brügel, Gabriel:
Wolken und Winde / Worte von Cäsar Flaischlen. Vertonung von Gabriel Brügel
In: Mandolinchen Leierkastenmann und Kuckuck: ein Liederbuch von Sehnsucht und Erfüllung / von Cäsar Flaischlen. – 1. Aufl. – Berlin: Fleischel, 1921. – 155 S.: Ill.

Ehrenberg, Karl Emil Theodor:
Sechs Gedichte von C. Flaischlen f. Bar. & Orch. (1944),Ms.

Frey, Carl:
Hab’ Sonne im Herzen: Ausgabe A: gemischter Chor / Carl Frey; Text: Cäsar Flaischlen. – Augsburg: Anton Böhm & Sohn, 1929 / Neuausgabe 1997. – 1 Bl.

Friedler, August Max:
Op. 13 Acht Lieder:
Auf meines Kindes Tod (Eichendorf),
Es ist Nacht (Chr. Morgenstern),
Durch (C. Flaischlen), Im Kahn (C. Flaischlen),
Wiegenlied (Cl. Bretano),
Weihnachtslied (Th. Storm),
Hütet euch (P. Heyse),
Lebensweg (B. v. Münchhausen).

Grabert, Martin:
3 gemischter Chor (Flaischlen) op. 47, Bln. 1920, Simrock

Güdel, Walter:
Heinrich von Bergen, Unsere Stimme: „Glückauf in die Welt“ von C. Flaischlen
Musikverlag Müller & Schade AG Bern, 1982

Haas, Joseph:
Sechs Gedichte: von Cäsar Flaischlen ; für eine Singstimme und Klavier / von Haas, Joseph:. – Mainz / Köln: Schott / Wunderhornverl., 1929. – 22 S.

Enth.:
Graue Tage, S. 3, Op. 48 No. 1
Schlafe, müde Seele!, S. 6, Op. 48 No. 2
Ganz still zuweilen…, S. 10, Op. 48 No. 3
Ich möchte still…; S. 14, Op. 48 No. 4
Regenwetterlied, S. 16, Op. 48 No. 5
Den Kopf hoch…, S. 20, Op. 48 No. 6

Die CD ist bei der Joseph-Haas-Gesellschaft, Best. Nr.: CD 06022, LC 06701 für 13 Euro erhältlich.
Die „Sechs Gedichte von Cäsar Flalschlen“ op. 48 wurden von Joseph Haas 1918 komponiert. Die Gedichte von Cäsar Flaischlen (1864-1920) wurden von Joseph Haas in eine zyklische Fonm gebracht, so dass das erste Lied seinen Sinn erst durch das letz1e erhält. Dabei wird oft das Schwergewicht der Aussage in die Begleitung gelegt, während die Singstimme eine deklamatorische Haltung einnimmt. Das Klavier zeigt die jeweilige Gefühlswelt der Lieder. Die tiefschürfenden Gedanken des Dichters werden mit der Palette des Impressionisten in den Farben des Klaviers gezeichnet, wobei sich auch die Singstimme der betreffenden Situation anpasst. So wird im ersten Lied „Graue Tage“ mit reibenden Sekunden, starrenden Terzen und lastenden Oktavkuppelungen in der Begleitung die Schwermut eines solchen Tages gezeigt, wobei selbst die Singstimme sich nicht zur Melodie aufschwingen kann, bis im zweiten Teil des Liedes es wieder hell und licht wird, so dass die Singstimme emporsteigt und auch das Klavier in der Begleitung- den Gedanken „per aspera ad astra“ beschreibt. So ist auch der gesamte Zyklus erst durch das letzte Lied „Den Kopf hoch“ zu verstehen, das in seinem strahlenden Optimismus sich zu einem Hymnus auf die Lebens- und Schaffensfreude steigert.

Höller, Karl:
Cäsar-Flaischlen-Zyklus: für eine mittlere Singstimme und Klavier ; komponiert 1926. – München: Max Hiber Musikverl., 1926 , 1985. – 20 S.
Enth.:
Graue Tage, S. 3,
Schlafe, müde Seele, S. 9,
Ganz still zuweilen…, S. 13,
Ich möchte still am Wege stehn…, S. 18.

Irsen, Heinz:
86) Drei Lieder für Baß und Klavier
1. Lied: „Geh’es, wie es geht„. Text: C. Flaischlen. Nicht zu schnell, C, 4/4 („C“)
2. Lied: Ringende Kreise. Text: D. Luschnat „Lachen zerstört mich, sprechen verzehrt mich“. Leidenschaftlich bewegt, fis, 2/4
3. Lied: Feuer. Text: R. Plickert „Feuer, das die Herzen zündet“. , d, 4/4 („C“)
Zur Entstehung: 1935
Erste Aufführung:
1. Lied: 10. März 1946, Musikschule Siegburg
3. Lied: 25. Oktober 1936, Köln
Autograph: 3 Dpbl, 30,5 x 24 Stimme: B: 1 Ebl, 30,5 x 24 Anmerkung: Die Stimme wurde stark verbessert. Sie enthält ebenfalls Nr. 87.

Jemnitz, Sándor:
„Neun Lieder Mit Klavierbegleitung, Op. 2.“
[Songs, Op. 2], München:
Wunderhornverlag, 1917.
Notes: For medium voice and piano.
Enth.:
Zuspruch / Cäsar Flaischlen
Rücknahme / Hermann Hesse
Terzinen über Vergänglichkeit / Hugo von Hofmannsthal
Der Geworbene / Martin Greif
Hinter der grünen Seide… / Otto Julius Bierbaum
Raub / Richard Schaukal
So regnet es sich langsam ein… / Cäsar Flaischlen
Ohne Liebe / Hermann Hesse
An die Mädchen / Ludwig Uhland

Jemnitz, Alexander:
Neun Lieder: mit Klavierbegleitung OP. 2. – München: Wunderhornverl., 1917. – 31S.
Enth.:
Zuspruch, S. 2, Op. 2 No. 1
So regnet es sich langsam ein, S. 24, Op. 2 No. 7

Kaun, Hugo:
Lied des Glöckners: für Männerchor und Mezzo-Sopran (oder Alt) Solo ; Klavierauszug / von Hugo Kaun; (Cäsar Flaischlen). -Leipzig: Zimmermann, 1919. – 15 S.
Widm. Dem Danziger Lehrergesangverein und seinem Dirigenten Herrn E. Schwarz zugeeignet.

Kowalski, Max:
6 Gedichte (Verlaine [übertr. v. Cäsar F[a]eischlen, Wolf v. Kalckreuth, Klabund, Sigmar Mehring u. St. Zweig]) op. 13 (1928), Lpz. Leuckart

Lang, Max:
Im Kahn: Vertonung seines Gedichtes / von C. Flaischlen. -3 Bl. BNrr. 43081

Lepper, Markus: Wanderjahre
Fünf Lieder für Mezzosopran, vertonte Gedichte von Cäsar Flaischlen
1. Nun regnet es sich langsam ein . .
2. Da war doch im Wald . .
3. Sommer-Schluß
4. Wie in verklungenen . .
5. Du hast den Sonnenschein . .
aus: Heimat und Welt 1917, komponiert 2001 (noch unveröffentlicht)

Quitzow, O.:
Wolken und Wind / von O. Quitzow. – Lübeck: 1924
(Miniatur-Kunstgaben; 13)

Reiff-Sertorius, Lily: 1866 – 1958, Deutschland
3 Lieder für Mezzo-Sopran nach Texten von Cäsar Flaischlen
1. Liebeslied
2. Gute Nacht-Liedchen
3. Amsellied
Otto Halbreiter Musik-Verlag ca.1927

Riehm, Peter-Michael:
Chorheft für die Mittelstufe: für gleiche Stimmen / Peter-Michael Riehm. – Wuppertal: Edition Bingenheim , 1988. – 63 S.
ISBN 3-89138-080-1
Enth.: C. Flaischlen: Frühlingsboten, S. 12 – 19
I Die Schwalben sind da
II Vor Osterzeit
III Lied des Menschen
IV Maigruß
V Gruß zur Nacht

Rische, Quirin:
Die Sonne kommt: Männerchor a cappella ; Op. 55 / Cäsar Flaischlen; komponiert von Quirin Rische. – Mühlheim-Ruhr: Carl Engels. – 7 S.

Schmalz, Paul:
Grüss mir die Heimat, für hohe Stimme und Klavier
Text von Cäsar Flaischlen

Schreier, Peter: Knabenalter des Dresdner Kreuzchor,
Es geht ein Sonntag still zu Ende / C. Flaischlen
Berlin Classics, 1995, Bestellnr. 00913721; CD

Sulzberger, Marcel H. S.:
Zentralbibliothek Zürich: Musikabteilung Nachlassverzeichnis Lieder für Gesang und Klavier Mus NL 30: Ad 14 Im Kahn / [Text von] Caesar Flaischlen ; [Musik von] H. S. Sulzberger [Autograph] Zurich, le 19. janvier 1912 [8] S.: Bleistift Anm.: Enth. auch einige Skizzen auf letzten Seite, datiert „Zurich, le 31. décembre 1911“

VAG Stuttgart: Kneipgesang,
„Nicht der Pflicht nur zu genügen“ von C. Fleischlen
Vereinigung alter Burschenschaft, Stuttgart, 1999

Vesely, Sergio: Schwabenserenade eines Hinterwäldler;
Einem jungen Mädchen von Cäsar Flaischlen; CD ISBN 3-87407-266-5 1997

Wagner-Régeny, Rudolf:
Lieder der Frühe: (1919 – 1925) ; für eine Singstimme und Klavier / Rudolf Wagner-Régeny. -Leipzig: Edition Peters. – 36 S.
Enth.:
Schlafliedchen S. 10, Nr. 5

Wildgans, Friedrich:
Drei Klavierlieder für hohe Stimme und Klavier op. 26 (1930/34/55)
I. Nachts… (Text: Georg Trakl)
II. Wirst du ein Engel sein? (Text: Cäsar Flaischlein)
III. Ewig im Nächtlichen… (Text: Alfons Petzold)

Zoll, Paul:
Lumpenlied: Männerchor / Paul Zoll ; Text Cäsar Flaischlen. – München: Schott, 1972. – 1. Bl, 4 S.
Widm.: für Rudolf Desch

 

Sonstiges:

Die Musik in Geschichte und Gegenwart: allgemeine Enzyklopadie der Musik /
Hrsg. von Friedrich Blume. – Bärenreiter-Verl.: Kassel [u. a.] Bd. 3 S. 1180 Bd. 4 S. 167 Bd. 5 S. 614 Bd. 14 S. 651 Bd. 15 S. 1141 Bd. 16 S. 1050

CD-Tipp von Hans-Ulrich Kopp:
Kneipgesang, VAB Stuttgart, (Vereinigung Alter Burschenschafter), 1999 erschienen
Bestellmöglichkeit: Wolfgang Gäbler, Dinkelsbühler Straße 16D, 70374 Stuttgart

CD-Tipp von Boris Eggers:
Peter Schreier
„Knabenalt des Dresdner Kreuzchores“
Ausführende:
Gesangssolisten: Peter Schreier – Alt, Tilo Hiemann – Sopran
Instrumentalsolisten:
Anton Spieler – Violoncello, Hans Otto, Gerhard Paulik – Orgel, Karl-Dietfried Adam, Siegfried Lösche, Rudolf Mauersberger – Klavier
Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie
Leitung: Rudolf Mauersberger
Aufnahme: 1948-1951, Deutsche Grammophon Gesellschaft, Deutsches Rundfunkarchiv, Stereo ADD
Juli 1995 erschienen
Bestellnummer: Berlin Classics: 00913721CD
Auf der CD ist das Flaischlen-Lied „Es geht ein Sonntag still zu Ende“ zu hören.

CD-Tipps von Brigitte Abt-Harrer:
„Der ist mein Freund nicht, der die Sonne nicht mag“, ist eines der von Walter Sittler gesprochenen Gedichte
auf der CD „In Freundschaft“ – Gedichte und Melodien.
Kreuz Verlag
Produktion Reiner Leister.

Hans Spielmann:
Singe, mein Herz (Lieder wie Sonnenstrahlen)
CD enthält „Hab Sonne im Herzen“
(Bearbeitung Hans Spielmann)

 

Übersicht

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